… and Zombies
23. Dezember 2009 von Friedemann Hahn
Klassiker der Weltliteratur sind manchmal so schwer zu verdauen wie Wolfs Wackersteine im Märchen. Frisches Blut liefert da eine gedopte Version von Jane Austens “Pride and Prejudice”. Seth Grahame-Smith mischt in “Pride and Prejudics and Zombies” Austen englisch Gentry mit modernem Monstermeucheln.
“It is a truth universally acknowledged, that a zombie in possession of brains, must be in want of more brains.” Der erste Satz, garniert mit dem Trailer auf Youtube verspricht einen leckeren Cocktail. Das Buch ist angeblich so erfolgreich, dass Hollywood daran denkt, die Geschichte umzusetzen. Mit dabei soll unter anderem Natalie Portman sein. Noch ein weiteres Werk der Austen erscheint mit modernen Zutaten, ganz in der Tradition karibischer Piraten: “Sense and Sensibility and Seamonsters“.
Wie wäre es denn, diese Methode auf Klasser der deutschen Sprache zu übertragen? Vielleicht “Die Leiden des jungen Werther und Werwölfe” oder “Wahlverwandschaften und Vampire”… die Liste ließe sich lang und blutig fortsetzen.